Labor für Gesundheits-Biomarker

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Assoziationen zwischen biologischen Variablen der Östrogen-Übermittlung während des gesunden Alternungsprozesses von Frauen

Unterschiede in der Östrogen-Übertragung wurden bereits mit Depressionen und Angstsymptomatiken in Verbindung gebracht. Zudem gibt es vermehrt Hinweise, die nahelegen, dass epigenetische Modifikationen zu einer differenziellen Östrogen-Übertragung beitragen könnten. In dieser Studie untersuchen wir Assoziationen zwischen Methylierungsgraden der Östrogen-Rezeptor-Gene, dem Alter und Störungen in Verbindung mit der HHNA-Achse bei Frauen der Kohorte 40+. Dazu verwendeten wir die Analyse getrockneter Blutstropfen (DBS) als DNA-Quelle und Methoden wie das „next generation sequencing“ sowie Enzymimmunoassays. Die Ergebnisse implizieren, dass Genmodifikation durch Methylierung beim gesunden Altern sowie bei Angst- und Depressionssymtomatiken involviert ist.

Projektstatus: läuft
Kontakt: Elena Gardini und Prof. Dr. Ulrike Ehlert