Outreach

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Musikspiegel

Dieses Forschungsprojekt untersucht die Durchführbarkeit und Effektivität von sogenannten «Musikspiegeln» bei Menschen mit einer Demenzerkrankung. Musikspiegel beinhalten und erhalten eine Auflistung persönlich bedeutsamer Lebensereignisse verknüpft mit passenden Geräuschen und Musikstücken. Unsere Interventionsstudie nutzt diese digitale Ressource mit dem Ziel, den Zugang zu Menschen mit Demenz aufrechtzuerhalten, der durch die kognitive Leistungsabnahme im Laufe der Erkrankung zunehmend erschwert ist.

Projektstatus: läuft
Kontakt: Dr. Sandra Oppikofer und Gabriela Hofstetter

 

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Schmerzstudie

Mithilfe dieser Interventionsstudie möchten wir dabei helfen, Schmerzsymptome von Menschen mit chronischen Schmerzerkrankungen zu lindern und ihr Wohlbefinden zu erhöhen. Chronische Schmerzen werden als ein bio-psycho-soziales Phänomen definiert, das unterschiedliche Lebensbereiche beeinflusst (Körper, Psyche, Familie, Arbeitsplatz, etc.). Folglich kann eine solche Erkrankung die Verwirklichung individueller Ziele erschweren, was wiederum zu einer Abnahme im Wohlbefinden bis hin zu einer depressiven Verstimmung führen kann. Das Ziel unserer Studie beinhaltet die Milderung der Schmerzsymptomatik sowie der depressiven Verstimmung durch die Anwendung der therapeutischen Technik des Handauflegens, um Betroffene bei der Verwirklichung ihrer individuellen Ziele zu unterstützen.

Projektstatus: läuft
Kontakt: Dr. Sandra Oppikofer

 

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«Altersarbeit umfassend gedacht»

Mit diesem Projekt verfolgen wir das Ziel, Synergien innerhalb der Altersarbeit in der Gemeinde Horgen zu verbessern, damit entsprechende Dienstleistungen einfacher und umfassender genutzt werden können. Genauer möchten wir dabei helfen, Schnittstellen möglichst vieler involvierter Akteure besser zu organisieren sowie Arbeitsabläufe sorgfältiger aufeinander abzustimmen. Aufbauend auf diese Bemühungen möchten wir ein umfassenderes Netzwerk innerhalb des Gesamtkontexts der demographischen Alterung schaffen, wobei Vertreter der öffentlichen Hand und private sowie zivilgesellschaftliche Akteure involviert sind.

Projektstatus: abgeschlossen in 2018
Kontakt: Dr. Sandra Oppikofer

 

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Erhöhung von Komfort bei Bewohnerinnen und Bewohnern in der Langzeitpflege

Menschen in der Langzeitpflege fühlen sich häufig vereinsamt, was gravierende gesundheitliche Folgen nach sich ziehen kann. Kommen depressive Verstimmungen hinzu, die wiederum mit einem erhöhten Schmerzempfinden einhergehen, ist das Wohlbefinden der Betroffenen substanziell beeinträchtigt. Unser Projekt verfolgte das Ziel, dieser negativen Entwicklung des Wohlbefindens durch die Anwendung der Technik des therapeutischen Handauflegens entgegenzuwirken. Diese Technik bildet eine Sonderform sozialer Zuwendung, deren positive Wirkung in der Langzeitpflege bis anhin unerforscht geblieben war. In der Literatur wurde allerdings bereits wiederholt gezeigt, dass sich soziale Kontakte, die sich durch Mitgefühl und Zuneigung auszeichnen, positiv auf das physische und psychische Wohlbefinden auswirken.

Projektstatus: abgeschlossen in 2017
Kontakt: Dr. Sandra Oppikofer

 

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«Aufgeweckte Kunst-Geschichten»

In diesem Projekt werden Menschen mit einer Demenzerkrankung dazu animiert, in Kunstmuseen auf der Basis von mehrdeutigen Bildern gemeinsam Geschichten zu kreieren. Dieser Prozess wird von einer Moderatorin durch offene und anregende Fragen unterstützt. Dadurch erhalten Menschen mit einer Demenz die Möglichkeit, in einem geschützten Rahmen und im Gruppensetting intellektuelle Stimulation und soziale Interaktionen zu erfahren sowie ihre verbliebenen Kompetenzen und Ressourcen zu aktivieren.

Projektstatus: abgeschlossen in 2017
Kontakt: Dr. Sandra Oppikofer und Susanne Nieke

 

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GiM – Generationen im Museum

An GiM-Veranstaltungen werden Personen unterschiedlicher Generationen dazu eingeladen, mithilfe von Kulturvermittlern Geschichten zu Museumsexponaten zu entwickeln. In diesem Zusammenhang wird eine explorativ-qualitative Vorstudie mit dem Ziel der Optimierung des Angebots durchgeführt. Weiter sollten die Effekte von GiM-Veranstaltungen in zweierlei Hinsicht überprüft werden. Genauer sollte untersucht werden, welche Wirkung diese Veranstaltungen einerseits bei (a) den Teilnehmenden unterschiedlicher Generationen und andererseits (b) bei den Kulturvermittelnden selbst haben.

Projektstatus: abgeschlossen in 2015
Kontakt: Dr. Sandra Oppikofer und Susanne Nieke