Partizipative Alternsforschung

Was bedeutet partizipative Forschung?

Partizipativ zu forschen bedeutet, relevante Personen oder Personengruppen (Stakeholder) von Beginn an als gleichberechtigte Partner in den Forschungsprozess miteinzubeziehen. Forschungsprojekte sind dann partizipativ, wenn diese Personen(-gruppen) als aktive Forschungspartner verstanden werden und bei wichtigen Entscheidungen mitbestimmen können.

Warum partizipative Forschung?

Für die Anwendung partizipativer Forschungsmethoden sprechen mehrere Gründe:

  • Der Einbezug relevanter Stakeholder hilft den Praxisbezug und die Praxisrelevanz von Fragestellungen sicher zu stellen.
  • Der Einbezug partizipativer Forschungsmethoden geht im Idealfall mit Innovation einher, da das Zusammentreffen verschiedener Perspektiven zu neuen Erkenntnissen und neuen Ansätzen führen kann. Der Einbezug der erforschten Zielgruppe ermöglicht auf die Bedürfnisse der Zielgruppe massgeschneiderte Interventionen.
  • Der Einbezug von Repräsentanten der relevanten Stakeholdergruppen unterstützt den Transfer von Forschungsbefunden an die geeigneten Stellen in der Praxis, da die partizipierenden Personen als Multiplikatoren wirken.

Wo wird partizipativ geforscht?

Das Zentrum für Gerontologie der Universität blickt auf eine langjährige Tradition partizipativer gerontologischer Forschung zurück. Neben diesem Zentrum kooperiert der UFSP Dynamik Gesunden Alterns auch eng mit der 2018 gegründeten Partizipativen Wissenschaftsakakademie sowie dem Kompetenzzentrum Citizen Science.

Partizipative Alternsforschung am Zentrum für Gerontologe (ZfG)

Partizipative Wissenschaftsakademie (PWA)

Kompetenzzentrum Citizen Science

 

Ein partizipativer Ansatz ist auch bei der Forschung am UFSP ein zentrales Anliegen. Wenn Sie daran interessiert sind, an unseren Studien mitzuwirken, registrieren Sie sich bitte in unserer Datenbank.