Deutsches Update zum automatisierten Textanalyseprogramm «LIWC» lanciert

Tabea Meier, Andrea B. Horn und Mike Martin haben am UFSP eine neue deutsche Adaptierung zum Wortzählprogramm LIWC («Linguistic Word Count and Inquiry») veröffentlicht. Die grundlegend überarbeitete deutsche Version wurde gemeinsam mit Markus Wolf (UZH) entwickelt. Sie ist Ergebnis einer internationalen Kooperation mit dem geistigen Vater des LIWC Programms, James W. Pennebaker, einem der meist zitierten Sozialpsychologen, sowie Ryan L. Boyd (University of Texas, Austin) und Matthias R. Mehl (University of Arizona, Tucson).

LIWC ist ein computerbasiertes Wortzählprogramm, mithilfe dessen der Wortgebrauch ausgewertet wird. Der Wortgebrauch liefert relevante psychologische Informationen über den sozialen Kontext des gesunden Alterns, und wird beispielsweise in Alltagskonversationen oder Paargesprächen untersucht.


Die neue deutsche Adaptierung «DE-LIWC2015» wurde direkt ins LIWC-System integriert und ist somit in der neuesten Version (1.5.0) der LIWC2015-Software verfügbar.


Details zu der Entwicklung und den psychometrischen Eigenschaften des DE-LIWC2015 sind in dem begleitenden Manual (verfügbar unter: https://osf.io/tfqzc/) beschrieben:

 

Meier, T., Boyd, R.L., Pennebaker, J.W., Mehl, M.R., Martin, M., Wolf, M., & Horn, A.B. (2018). “LIWC auf Deutsch”: The Development, Psychometrics, and Introduction of DE-LIWC2015. https://doi.org/10.17605/OSF.IO/TFQZC


Bei Fragen zu der neuen deutschen LIWC Adaptierung, wenden Sie sich gerne an Tabea Meier: t.meier@psychologie.uzh.ch und Andrea B. Horn: a.horn@psychologie.uzh.ch, Leitung Forschungsgruppe «CoupleSense: Health and Interpersonal Emotion Regulation», UFSP «Dynamik Gesunden Alterns», Universität Zürich

Marc Grosjean

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