Beteiligte Forschende

Beteiligte Assistenzprofessuren

Differenzielle Gesundheitsforschung des Alterns Assistenzprofessur Mathias Allemand

Das Hauptinteresse liegt im Verstehen von Mustern, Mechanismen, Prädiktoren und Folgen von Persönlichkeitsveränderungen, -plastizität und -entwicklung im Kontext des gesunden Alterns. Aktuell liegt der Fokus unserer Forschungsaktivitäten auf Forschungsfragen in Bezug auf die langfristigen Entwicklungsprozesse und kurzfristigen Veränderungs- und Stabilisierungsprozesse von Persönlichkeit. Die Forschungsgruppe arbeitet zudem an Möglichkeiten zur Messung von Alltagsaktivitäten im Feld und im Labor mittels moderner Messtechnologien und entwickelt mobile, technologiebasierte Interventionen zur Persönlichkeitsveränderung. Zur Webseite

 

Längsschnittforschung des Alterns

In diesem Lab werden individuelle Unterschiede in Verlaufsveränderungen der Kognition und des subjektiven Wohlbefindens über die Lebensspanne mit Fokus auf das hohe Alter untersucht. Die menschliche Entwicklung kann vor dem Hintergrund unterschiedlicher Zeitskalen betrachtet werden. Deshalb untersuchen wir Entwicklungsprozesse, die auf unterschiedlichen Analyseebenen stattfinden: Von Generationsunterschieden, die sich über Jahrzehnte hinweg manifestieren, zu makro-längsschnittlichen Verläufen über Jahre und mikro-längsschnittlichen Prozessen über Tage hinweg. Mehrjährige Entwicklungsverläufe stehen in Zusammenhang mit individuellen Unterschieden in alltäglichen Erfahrungen und Verhaltensweisen. Zur Webseite

 

Methoden der Plastizitätsforschung Assistenzprofessur mit Tenure Nicolas Langer

Das Labor für Methoden der Plastizitätsforschung beabsichtigt mit seiner Forschung das Verständnis über neuronaler Plastizität, Mechanismen der Stabilisierung und der Kompensation über die Lebensspanne hinweg zu fördern. Den Fokus setzen wir dabei auf die Entwicklung neuer neurophysiologischer und bildgebender Verfahren zur Veränderungsmessung kognitiver Funktionen wie beispielsweise der Wahrnehmungsverarbeitung, des Lernens, des (Arbeits-)Gedächtnisses, der Entscheidungsfindung und der Verarbeitungsgeschwindigkeit. In diesem Kontext entwerfen und implementieren wir neue multimodale experimentelle Paradigmen (z.B. EEG kombiniert mit Eye-Tracking), deren vielfältige Eigenschaften wir mit neusten Methoden, inklusive funktionaler Netzwerkmodelle, maschinellem Lernen, Längsschnittanalysen und rechnergestütztem kognitiver Modellierung, analysieren. Zur Webseite

 

Kognitive Entscheidungspsychologie SNF Professur Bettina von Helversen

Unsere Forschung beschäftigt sich mit dem Verstehen und Modellieren komplexer Entscheidungsfindungsprozesse über die Lebensspanne. Wir untersuchen sowohl die kognitiven Strategien, die Menschen zur Urteils- und Entscheidungsfindung nutzen, als auch wie diese Strategien durch individuelle Unterschiede in den kognitiven Fähigkeiten, Emotionen und Aufgabeneigenschaften beeinflusst werden. Ein besonderer Fokus unserer Arbeit liegt auf dem Verständnis, wie Entscheidungs- und Gedächtnisprozesse zusammenhängen. Unser langfristiges Ziel beinhaltet die Identifikation von Aufgabeneigenschaften, die es uns erlauben, Entscheidungsumwelten so zu gestalten, dass Entscheidungsverhalten im Alter aufrechterhalten oder verbessert werden kann. Zur Webseite

 

Kognitive und affektive Neurowissenschaften SNF Professur Sascha Frühholz

Unsere Forschungsgruppe untersucht kognitive, psychologische und neurale Prozesse, die der Verarbeitung visueller und auditorischer Umweltreize sowie emotionaler Stimuli zugrunde liegen. Unser Forschungsschwerpunkt liegt auf der auditorischen und affektiven Neurowissenschaft. Forschungsprojekte beschäftigen sich mit kognitiven und neuralen Mechanismen der Gesichts- und Stimmwahrnehmung, der Sprachproduktion und der emotionalen Verarbeitung. Wir untersuchen diese Mechanismen bei gesunden Individuen und bei verschiedenen neurologischen und psychiatrischen Patientenpopulationen sowie unterschiedlichen Altersgruppen (Kinder, Erwachsene, ältere Menschen). Zur Webseite

 

 

Beteiligte Forschungsgruppenleitende

CoupleSense: HIER Gruppenleitung Andrea Horn

Der Schwerpunkt dieser Forschungsgruppe liegt auf der Untersuchung interpersoneller Regulation in Paarbeziehungen. Dabei interessiert besonders das Wechselspiel zwischen intra- und interpersoneller Emotionsregulation, die im Zusammenhang mit Gesundheit über die Lebensspanne betrachtet wird. Die Forschung basiert auf aktuellen Perspektiven der Emotionsregulation, Beziehungen, „stress-response“ und Depressionen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Untersuchung des Sprachgebrauchs, der in der Analyse von realen Gesprächen oder expressiven Schreibaufgaben Rückschlüsse über gesundheitsrelevante Parameter ermöglicht. Methodisch liegt die Erhebung mittels dyadischem ambulatorischen Assessment im Zentrum, welche die synchronisierte Untersuchung der interessierenden Variablen im Alltag und im Zeitverlauf ermöglicht. Neben dem subjektiven Erleben werden mittels Sensing auch objektive Daten erhoben, beispielsweise wann die Partner miteinander Zeit verbringen. Zur Webseite

 

MUAWO Gruppenleitung Matthias Hofer

In diesem Projekt liegt der Fokus auf dem dynamischen Zusammenhang zwischen Mediennutzung und sozialem, subjektivem und psychologischem Wohlbefinden älterer Menschen. Geplant ist eine „Measurement Burst“-Studie, um diese Dynamik über zwei Jahre hinweg bei 100 gesunden älteren Erwachsenen (60+) zu untersuchen. Genauer verwenden wir ein längsschnittliches Forschungsdesign, wobei (a) längsschnitlliche Messungen über relativ lange Zeiträume und (b) intensive tägliche Messungen des Wohlbefindens und die kontinuierliche Erfassung der Mediennutzung kombiniert werden. Weiter will diese Studie den Einfluss von Persönlichkeit und situationsbedingten Faktoren auf die Mediennutzung und das Wohlbefinden älterer Menschen erforschen.  Zur Webseite