Stressbewältigung 40+

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Die Gesundheit von Frauen während der Menopausalen Transition

In dieser Studie werden Veränderungen und  Zusammenhänge zwischen biologischen, psychologischen und sozialen Variablen bei gesunden Frauen im Alter von 40 bis 55 Jahren in der Perimenopause aus der Perspektive des gesunden Alterns untersucht. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den hormonalen und (epi-)genetischen Veränderungen im Alternsprozess von Frauen. Die menopausale Transition ist ein natürlicher Entwicklungsprozess und stellt einen wichtigen Zeitraum im Leben von Frauen dar. Begleitet wird diese Transition von endokrinen Veränderungen, dem Verlust der reproduktiven Funktion und oft von diversen physischen und psychologischen Symptome. Innerhalb dieser Längsschnittstudie werden Hormonprofile verglichen, genetische Veranlagungen untersucht und dispositionale und variable psychosoziale Konstrukte erhoben, um das Verständnis dieses vielschichtigen Veränderungsprozesses sowie der assoziierten Herausforderungen und Bedürfnisse zu erweitern.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Projektstatus: läuft (2018 - 2020)
Kontakt: Hannah Süss, Jasmine Willi und Prof. Dr. Ulrike Ehlert

 

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Längsschnittstudie zur Gesundheit von Männern 40+

Der Fokus der Studie liegt auf der Expansion der vorgängigen Querschnittuntersuchung in eine längsschnittliche Studie mit einem Follow-up nach 3 Jahren. Dieses Vorgehen ermöglicht es uns, kausale Rückschlüsse zu ziehen. Weitere spezifische epigenetische und genetische Marker wurden hinzugefügt, um DNA-Polymorphismen des Androgen-Rezeptor-Gens und des Glukokortikoid-Rezeptor-Gens sowie den Methylierungsstatus des Glukokortikoid-Rezeptor-Gens miteinzuschliessen. Das Follow-up beinhaltet zusätzlich zur Erhebung des Hormonstatus im Labor ein zweitägiges Hormonprofil für Kortisol und Testosteron und eine Blickerfassungsmessung zur Untersuchung der Emotionserkennung und der Abtastungsmuster.

Projektstatus: läuft (2017 - 2019)
Kontakt: Tim Lacker und Prof. Dr. Ulrike Ehlert

 

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Biopsychosoziale Faktoren des gesunden Alterns – Studie zur Gesundheit von Frauen 40+

In dieser Querschnittstudie untersuchten wir insgesamt 245 gesunde Frauen im Alter von 40 bis 73 Jahren. Die Studie basiert auf einem biopsychosozialen Modell zur Gesundheit und zum gesunden Altern. Vorläufige Ergebnisse unterstützen die Annahme einer Wechselwirkung zwischen altersbezogenen Veränderungen in biologischen Faktoren (z.B. Hormonen) und psychosozialen Aspekten (z.B. Beziehungsqualität und Optimismus) bezüglich der Gesundheit mittelalter und älterer Frauen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Projektstatus: läuft (2017 - 2019)
Kontakt: Serena Fiacco, Laura Mernone und Prof. Dr. Ulrike Ehlert

 

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Studie zu Stress bei Männern 40+

In dieser Studie werden 124 Männer ohne Medikation untersucht, die Anzeichen einer vitalen Erschöpfung und einer depressiven Verstimmung zeigen, aber keine physischen Erkrankungen oder mentalen Störungen aufweisen. Erhoben wurde, ob sich diese in ihren hormonalen Profilen von Probanden der Studie zur Gesundheit von Männern 40+ unterscheiden. Dieser zusätzliche Datensatz ermöglicht uns die Identifikation von Prädiktoren gesundheitlicher Beeinträchtigungen durch die subjektiv beschriebene mentale Belastung.

Projektstatus: abgeschlossen (2015 - 2017)
Kontakt: Prof. Dr. Ulrike Ehlert

 

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Biopsychosoziale Faktoren des gesunden Alterns – Die Gesundheit von Männern 40+

Diese Studie fokussiert gesunde Männer im Alter zwischen 40 und 75 Jahren. Dadurch, dass psychologische, soziale und biologische Faktoren berücksichtigt werden, beinhaltet diese Studie alle Faktoren des biopsychosozialen Modells. Diese grossangelegte querschnittliche Studie hat die Identifikation von Gesundheitsfaktoren und Faktoren zur Aufrechterhaltung der Gesundheit im Alter zum Ziel. Genauer geht es um das hormonale Profil von mittelalten und älteren Männern. Teilnehmende bearbeiten eine breite Fragebogenbatterie und erscheinen zu einem zusätzlichen Labortermin, wo ihr Hormonstatus sowie physiologische Daten erhoben werden.

Projektstatus: abgeschlossen (2014 - 2016)
Kontakt: Dr. Andreas Walther und Prof. Dr. Ulrike Ehlert